Emotionen

Angehörige von Kindern mit ADHS

Ein Kind mit ADHS großzuziehen kann gleichzeitig sehr lebendig, liebevoll und unglaublich anstrengend sein. Viele Angehörige kennen das Gefühl, ständig „auf Empfang“ zu sein: Diskussionen am Morgen, Stress bei den Hausaufgaben, Rückmeldungen aus Kita oder Schule, Konflikte mit Geschwistern – und dazu die Frage, was dem Kind wirklich hilft. Oft kommt noch etwas dazu, das besonders belastet: das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. Als würde ADHS etwas mit fehlender Erziehung zu tun haben. In unserer Selbsthilfegruppe müssen Sie damit nicht allein bleiben.

Ihre Ansprechpartnerin

Ich unterstütze Sie dabei, eine passende Selbsthilfegruppe zu finden und den Einstieg zu klären.


Elke Garzke (Selbsthilfekoordinatorin)

Kaltenborner Str. 96
03172 Guben

03561 62811-15 sekiz-spn(at)drk-niederlausitz(dot)de

Melden Sie sich. Wir beraten vertraulich und unverbindlich.

Unsere Gruppe: Entlastung, Verständnis und alltagstaugliche Lösungen

In der Gruppe sind Angehörige willkommen – Eltern, Großeltern, Pflegeeltern und andere Bezugspersonen. Wir sprechen in geschützter Atmosphäre darüber, was im Familienalltag herausfordert, wo Grenzen erreicht sind und was entlasten kann. Dabei geht es nicht um „perfekte“ Lösungen, sondern um das, was im echten Leben funktioniert.

Viele erleben schon durch den Austausch eine spürbare Entlastung: Endlich erklären zu können, wie es wirklich ist – und auf Menschen zu treffen, die nicht bewerten, sondern verstehen. Gemeinsam sammeln wir Ideen, wie Sie als Familie wieder mehr Ruhe, Struktur und gute Momente erleben können.

Orientierung im Hilfesystem: Wissen, das Ihnen weiterhilft

ADHS wirft häufig ganz praktische Fragen auf: Welche Diagnostik ist sinnvoll? Welche Therapieformen gibt es? Wie können Schule oder Kita unterstützen? Wie sprechen wir mit Lehrkräften, Ärzt:innen oder dem Umfeld, ohne ständig in Diskussionen zu geraten?

In der Gruppe teilen wir Erfahrungen zu Unterstützungsangeboten und Anlaufstellen und helfen dabei, den Überblick zu behalten. Wichtig ist uns dabei: Wir ersetzen keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung – aber wir unterstützen Sie dabei, Fragen zu sortieren, nächste Schritte vorzubereiten und informierter Entscheidungen zu treffen.

Unsere Treffen

Im Mittelpunkt steht der regelmäßige Erfahrungsaustausch. Je nach Bedarf nehmen wir uns auch einzelne Themen gezielt vor – zum Beispiel Alltag und Regeln, Hausaufgaben, Medien, Geschwister, Umgang mit Wut und Überforderung, Zusammenarbeit mit Schule/Kita oder Selbstfürsorge für Angehörige.

Die Treffen finden in Forst statt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die oben genannte Ansprechpartnerin.

Angst und Depressionen

Menschen mit Depression oder Panik reden oft nicht über ihr Leid. In unserer Gruppe durchbrechen sie ihre Isolation.

Weiße Blume

Wer einen wichtigen Menschen verloren hat, kann mithilfe unseres Gesprächskreises die Trauer bewältigen.

Angst und Depressionen

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Weiße Blume

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